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Project Horizon // Mike Aigroz

Wir sind aufgeregt und freuen uns, Mike Aigroz als Project Horizon Athlet begrüßen zu dürfen. Mike ist Free Runner aus der Schweiz. Der ehemalige Triathlet hat inzwischen das Trail Running für sich entdeckt und läuft seiner Konkurrenz regelmäßig davon. Ob bei Tag oder Nacht ist ihm dabei völlig egal, er liebt die Herausforderung und atemberaubende Strecken in freier Natur.

In diesem Beitrag erzählt Mike von seinem Abenteuer beim L’Ultra-Trail® du Barlatay, einem Trailrunning Event über spektakuläre Berglandschaften.

 

 

Ich liebe es einfach zu laufen! Das ist die Antwort auf die Frage, die so oft gestellt wird: wieso tust du das?

Mein ganzes Leben lang habe ich Hügel und Berge erklommen, lange Geraden und steile Wege bewältigt, bin oft gescheitert, manchmal gestürzt, aber ich habe nie meine Leidenschaft für das Laufen verloren. Ich bin mit dem Rhythmus der Energien gewachsen, mit der einfachen Einstellung, Ultra Trail zu laufen, um Spaß zu haben.

Die Strecken sind alle unterschiedlich, man muss sich an die Umgebung anpassen, sie respektieren, das macht den Reiz des Trailrunning aus. Jeder Lauf hat seine eigene Geschichte, seine eigene Route (die sich unterwegs oft ändert), seine eigene Zeit (mit einer Vorliebe für die Lichter bei Sonnenuntergang) und natürlich die privilegierten Momente, in denen ich die Tierwelt beobachten kann, die ich so sehr mag.

Und was ist mit dem Wettbewerb? Ja, richtig, ich kann von meinem Sieg beim L'Ultra-Trail® du Barlatay 103km/6600m D+ erzählen! Eine Strecke mit einem ultra-brüchigen Profil! Start um 22 Uhr – ideal, um seine mentale Stärke und seine Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung zu testen.

Ich habe das Rennen in zwei verschiedene Abschnitte unterteilt: Nacht/Tag.

Die ersten 56 km bin ich nur mit der Sichtbarkeit meiner Petzl-Lampe gelaufen, unsicher in Bezug auf die Markierungen (Zeit/Distanz), da ich immer ohne Uhr laufe, mit dem starken Wunsch zu schlafen. Zum Glück habe ich bei km 28 und 48 meinen Freund Lars als erfahrenen Tankwart und Mentaltrainer, der mich auftankt und ablenkt. Der Sonnenaufgang und das Team von Freiwilligen am Pic Chaussy befreien mich pünktlich aus der Nacht, um den zweiten Teil des Rennens zu beginnen. Dieser ist viel angenehmer und endlich habe ich das sehr gute Gefühl, das man nur auf langen Strecken haben kann. Ich bekomme mein Bier nach etwas weniger als 15 Stunden Anstrengung! Ein Wunder! DANKE l'Etivaz.

Nächstes Abenteuer: La Diagonale Des Fous, Insel Reunion. Abfahrt am 24. Oktober. Um 22 Uhr. Das kann kein Zufall sein :-)

 

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